2. Segel-Bundesliga

Die 2. Segel-Bundesliga ist die Aufstiegsliga im deutschen Vereinssegeln. 18 ambitionierte Clubs kämpfen hier um den Sprung ins Oberhaus – und beweisen, dass auch in der zweiten Reihe Spitzensegeln auf höchstem Niveau stattfindet.

Der Weg nach oben

Seit 2014 bietet die 2. Liga Vereinen aus ganz Deutschland die Chance, sich für die 1. Bundesliga zu qualifizieren. Ob traditionsreicher Großclub oder aufstrebender Newcomer – hier entscheidet allein die Leistung auf dem Wasser.

Modus

18 Vereine messen sich an 5 Spieltagen über die Saison. Das Format entspricht dem der 1. Liga: kurze Fleet-Race-Wettfahrten, bei denen jeder Fehler zählt und Konstanz belohnt wird.

Die Spieltage finden parallel zu den Erstliga-Events statt, sodass Zweitligisten bereits das Flair der großen Bühne erleben können.

Was steht auf dem Spiel?

Aufstieg: Die Plätze 1-4 steigen am Saisonende direkt in die 1. Segel-Bundesliga auf. Der Traum vom Oberhaus ist für jeden Club greifbar.

Requalifikation: Für die Plätze 13-18 wird es ernst – diese Teams müssen beim DSL-Pokal antreten und sich dort gegen neue Vereine und Junioren-Teams behaupten, um ihren Platz in der 2. Liga zu verteidigen. Wer das nicht schafft, verlässt das Liga-System.

Das Boot

Auch in der 2. Liga wird auf J/70-Einheitsbooten gesegelt. Die identische Ausstattung zu Liga 1 ermöglicht einen nahtlosen Übergang für Aufsteiger.

Mehr als nur eine Vorstufe

Die 2. Segel-Bundesliga hat sich längst vom Image der „zweiten Wahl” befreit. Viele Clubs pflegen hier jahrelange Rivalitäten, entwickeln starke Nachwuchssegler und genießen den Liga-Segelsport auf hohem Niveau – auch ohne den unmittelbaren Aufstiegsdruck.

Teilnahme am DSL-Pokal

Die besten Teams der 2. Liga sind automatisch für den DSL-Pokal qualifiziert, wo sie sich mit Erst-Ligisten und Aufsteigern aus der Junioren-Liga messen können.